38. Das neue Jahr hat sich eingeschlichen

Game Over? Heranwachsen in polarisierten Zeiten

Sie können sich sicherlich noch an Kevin und Sören erinnern, die wir im vergangenen Dezember-Letter portraitiert haben. Es handelt sich um zwei Jungs, gerade am Beginn ihrer Pubertät, die zwar unterschiedlicher kaum sein könnten, aber eine Herausforderung teilen: in einer Gesellschaft aufzuwachsen, ...

37. Mal was anderes!

Pubertätswelten im Jahr 2023* Mit diesen Welten leben wir!

Da ist Kevin, der in einem Zimmer aufwacht, in dem Verpackungen von Ballerspielen und Energydrink-Dosen eine „Ordnung“ bilden, ein Ambiente, das eher an ein Nintendo-Lager erinnert als an einen gemütlichen Rückzugsort. Der Morgen beginnt schon mit einem Blick...

36. Pandemie-Politik: Wie sie das „Miteinander“ predigen und sich gegenseitig erledigen

Wundgescheuert. Im Frühjahr 2021 umschleicht einen das Gefühl, als hätten sich die wichtigsten Politiker des Landes wundgescheuert. Der trotzige Jens reibt sich am mahnenden Karl, der dessen Impfangebotsversprechen mit spitzem Ton „korrigiert“, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil reibt sich – bereits im Wahlkampfmodus – an der gesamten Union, Tobias Hans reibt sich mit seinem saarländischen Lockerungs-Modellprojekt ...

35. Harte Kost zum neuen Jahr

„Darauf kann ich nicht verzichten!“ „Das ist mein Recht!“ „Ich muss das haben!“ „Wie können die mir das verbieten?“
Wir stehen vor der gewaltigsten Aufgabe unserer Generation – nämlich das Virus in die Schranken zu weisen und einen groß-möglichen Schutz für die gesamte Gesellschaft zu ermöglichen. Dennoch gibt es Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als ...

34. Respekt und Rechte für unsere Kinder!

Wissen Sie eigentlich, dass Kinder Rechte haben? Nur wenige Menschen wissen das – und das in einer Zeit, in der unsere Jüngsten kräftig mithelfen, dass alle besser geschützt sind. Leicht fällt ihnen das sicher nicht. Heute mal ins Klassenzimmer, morgen referiert der Lehrer wieder vom Esstisch. Was muss ich noch herunterladen? Wo muss ich draufklicken? Und was, wenn meine Eltern auch nicht durchblicken? Mist, der Laptop ist kaputt – uns fehlt doch das Geld ...

33. Corona-Chaos 2.0 – Ein verlorener Sommer

Schön, so schön war die Zeit – zwischen Juni und August. In der Wärme und Sorglosigkeit der herabstrahlenden Sonne fühlte sich alles wie früher an. Die Politiker haben das gesellschaftliche Leben „an der langen Leine“ gehalten. Sie haben sich hinreißen lassen, zu verkünden, dass es keinen weiteren Lockdown geben werde. Wo waren derweil die mahnenden Appelle aus dem Frühjahr? „Konsequenz“ und „Disziplin“ waren scheinbar binnen weniger Wochen ...

32. Gesichter der Polizei

Kleider prägen. Kleider geben Signale über die Bedeutung, den Rang, die Zugehörigkeit zu Rollen und Gesellschaften. Nicht nur nach außen, auch nach innen. Sie stärken das Selbstverständnis des Trägers, dem typischen Bild eines bestimmten Berufsstandes zu entsprechen. Der weiße, gestärkte Kittel „machte“ den Arzt kompetenter, der „Graugestreifte“ den Banker seriöser, der Talar den Priester göttlicher. Die Uniform des Polizisten steht für Obrigkeit, gesetzliche ...

31. WARUM?

Warum beschimpfen wir unsere Politiker, wenn sie etwas entscheiden, was uns nicht passt? Ein Stück Stoff vor Mund und Nase – tut nicht weh, schränkt nur wenig ein. Schützt uns alle. Trotzdem ist das Vielen schon zu viel. Warum? Je mehr Eigennutz und Eigensucht im Vordergrund stehen, desto mehr regen wir uns über Kleinigkeiten auf. Auf der anderen Seite: Warum lässt der Rechtsstaat Demonstrationen zu, auf denen die Hygienevorschriften ...

30. Die Nummer gegen Kummer

Im März und April 2020, während der strengsten Kontaktbeschränkungen, wurde jedes zehnte Kind Opfer von körperlicher Gewalt, täglich 43 Kinder Opfer sexueller Gewalt. Im Durchschnitt. In Deutschland. Vor allem in Familien mit akuten Geldsorgen. Das belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie der TU München. Eltern mit Angst oder Depressionen erhöhen die Übergriffe auf rund 15 Prozent. Die Berliner Gewaltschutzambulanz berichtet von Fällen ...

29. Über die Menschenwürde!

Der Sarg ist gekennzeichnet mit der Angabe „infektiöser Leichnam“. Empfehlung der Politik. Am Grab stehen zwei Handvoll Trauernde. Keine Umarmungen. Kein Händeschütteln. 1,5 m Abstand. Eine Beerdigung wie ein Gerichtsverfahren. Für den Leichenschmaus auf dem Parkplatz packt man belegte Brote aus. Der Kaffee kommt aus der Thermoskanne, die man sich weiterreicht: „Auf Papa.“
Täglich studieren wir die Statistik der Corona-Sterberaten ...

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