18. „SCHWARZ oder WEISS“ – Wie uns Vorverurteilung schadet

Geht ein junger Mensch freitags für „Friday for Future“ auf die Straße, ernährt sich auch noch vegan und benutzt ein Fahrrad anstelle eines Autos, ist er ein verblendeter Öko. Dass er nur einer ist, der mit klarem Verstand sieht, dass der Klimawandel durch wirkungsvolle Maßnahmen abgebremst werden muss, darauf kommt niemand. In der Uni meldet er sich kritisch zur Flüchtlingspolitik. Er findet, dass man möglicherweise zu viele Asylsuchende ins Land ...

17. Die egoistische Gesellschaft

Wohlstand, Freiheit, Sicherheit. Die Bedingungen für ein gelingendes Leben waren nie günstiger. Jetzt richten wir unsere Aufmerksamkeit von äußeren Risiken auf innere Bedürfnisse – und die Vision, uns selbst zu verwirklichen. Wieder mal! Klingt gut, birgt aber Gefahren. Eltern programmieren ihre Kinder, die eigenen Interessen zu verfolgen und sich gegenüber anderen durchzusetzen. „Gehst Du Deinen Weg, wirst Du gewinnen." Vom Streit ...

16. Ein Phänomen

Unter dem Motto „Fridays for Future“ gehen derzeit Tausende junger Erwachsene für besseren Klimaschutz auf die Straße. Nach vielen Jahren der Stagnation gewinnen die Oster-Märsche wieder an Zulauf. Wir beklagen den Zustand des Waldes, den die Borkenkäfer zu ihrem Besitz erklärt haben. Es gibt viel, was im Argen liegt. Wie viele Politiker, Journalisten, Demonstranten, „Moralapostel“ leben ihre Ideale? Wer redet nicht nur über die Einbindung von ...

15. Digitalisierung, KI und Big Data rollen – wer hält die Lawine auf?

Der technologische Wandel setzt seinen magischen Siegeszug unaufhaltsam fort. Speziell in China sind viele Menschen gegenüber der vollständigen Transparenz aufgeschlossen. Das Reich der Mitte stürzt sich mit Wucht in das Meer an reizvollen Möglichkeiten. Dort wird an Schulen – von der Mensa bis zur Bibliothek – flächendeckend Gesichtserkennung eingesetzt. Auf den Straßen wird erfasst, wenn jemand bei Rot losläuft. Selbst das Trinkgeld ...

14. „Alles gut!“ - Über den Kreislauf der trügerischen Leichtigkeit

„Alles gut?“, eine häufig gestellte Frage. Eine für die heutige Zeit sinnbildliche Frage. Sie unterstellt eher fordernd, dass „gut“ der Zustand sei, an dem man sich zu messen habe. Medien, Unternehmen, Therapeuten und Co. informieren uns darüber, wie man aus Karriere, Beziehung und Leben das Optimum herausholt. Eine scheinbar hervorragende Ausgangslage. Jeder von uns steuert also – rein theoretisch – kontinuierlich dem besten Dasein entgegen; irgendwann sei für ihn „alles gut“...

13. Facetten der Führung – „Daily Business“ und doch großes Kino

Führung ist Integration. Wenn Jugend-Fußballmannschaften Geflüchtete in ihren Reihen aufnehmen, stehen Pubertierende vor der Herausforderung, Menschen aus fremden Kulturen an die Hand zu nehmen, ihnen Trainingsabläufe, Techniken, Werte und Ziele näherzubringen. Dabei mussten sie bislang nur selten führen. Das Schöne: Es geschieht ganz intuitiv und selbstverständlich. Während Wissenschaftler, Politiker und Journalisten große Reden ...

12. Wer spricht gewinnt! Oder doch nicht?

Wir stehen mächtig unter Strom. Durch unseren Körper fließt der Drang, mit den eigenen – selbstredend richtigen – Argumenten durchzukommen oder noch besser: einen K.O.-Sieg zu landen. Die Leitlinien einer Aufmerksamkeitsgesellschaft haben sich in unser Gehirn eingefräst: Wer sendet, findet statt: „Ich rede, also bin ich.“ Wer schreit, setzt sich durch. Präsenz um jeden Preis.
„Anne Will“. „Plasberg“. Politiker ...

11. „Führung“ – ein Konzept für die Geschichtsbücher?

Führung; wieso, weshalb, warum eigentlich? Die ganze Welt spricht von der Eigenverantwortung, die jeder Einzelne ergreifen soll. In Zeiten technologischen Fortschritts und dezentraler Arbeit mehr denn je. Experten – Wissenschaftler, Personaler, Gründer – setzen voraus, dass sich das arbeitende Individuum selbst organisieren, motivieren und weiterentwickeln kann. Eine idealistische bis arrogante Haltung – und eine Debatte, die von sogenannten Meinungsführern ...

10. Nein, Toleranz gegenüber Intoleranz ist nicht akzeptabel!

Toleranz. Ein Begriff mit Kraft und Würde. Er legt die schützende Hand um das Subjekt, blendet Merkmale wie Glaube, Sexualität oder Geschlecht aus. Die Toleranz duldet Unterschiede. Hält aber dort an, wo Intoleranz anfängt. Damit ist eine häufig gestellte Frage kurz und knapp beantwortet: Nein, Toleranz gegenüber Intoleranz ist nicht akzeptabel!
Toleranz. Ein Begriff mit ...

9. 70 Jahre Menschenrechte. Über den Wert einer Vernunft

Die Rechte der Menschen feiern Geburtstag.
Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Erklärung, die von acht Männer und Frauen aus Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion, Libanon, den USA, China, Australien und Chile unabhängig von ...

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