Wirtschaftsbosse „geben auf“ – die (zukünftige) Macht liegt woanders

06. Dezember 2018

Simone Menne (ex-LH CFO) und René Obermann (ex-Telekom CEO) sind prominente Beispiele für das freiwillige Ausscheiden aus Spitzenpositionen im Top-Management deutscher Dax-Konzerne.

„Die wahre Macht liegt künftig woanders“ formuliert der HBM: Nämlich in „Autonomie, Einfluss (und) Gestaltungsmacht“. Obermann hat natürlich andere Aufgaben übernommen, z.B. als Partner einer Private-Equity-Gesellschaft. Arbeitet aber in Co-Working-Spaces und kommt mit dem Motorrad zum Termin. Frau Menne fördert junge Künstler an der norddeutschen Küste. Ihr Lebensglück hänge nicht an einem Vorstandsposten und sie müsse nicht mehr den Kalender erfüllen, den andere ihr gesetzt haben.

Natürlich macht Geld – was besagte Manager (w/m) verdient haben – unabhängig. Aber viele nur äußerlich. Die innere Freiheit und Gelassenheit, auf die Verlockungen von Macht, Prestige und formalem Status zu verzichten, zeichnet persönliche Größe aus.


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