Wenn „Eliza“ lebt … pardon: goes live

14. November 2018

Die digitale Zukunft im Business Coaching ist erreicht, sobald „Eliza“ auch sprechen gelernt hat.

Dass „Digitale Medien im Coaching“ schon länger Verwendung finden, ist nicht neu. Elektronische Checklisten zur Reflexion eigenen Verhaltens und zur Unterstützung von Lernen und Selbststeuerung werden schon seit vielen Jahren verwendet. Jetzt kommen verschiedene, auch interaktive Apps hinzu, bis zu Chat-Bots bzw. Coaching-Bots, welche die Mensch-Maschine-Interaktion praktizieren. Virtual Reality („Your Avatar will See You Now“) erweitert die „Kunde-Coach-Interaktion“ um die Dimension der künstlich nachgebildeten Welt des Gesprächspartners. Hierbei wird eine Dreiecks-Beziehung konstruiert: „Kunde-Avatar-Coach“ interagieren miteinander.

Der nächste logische Folgeschritt ist die Interaktion mit einem virtuellen Coach. Der bzw. die (Maschine) muss nicht nur sprechen können – das schaffen mittlerweile etliche Programme –, sondern muss den jeweils relevanten Kontext der Kommunikation verstehen. Was heißt in diesem Zusammenhang „verstehen“? Verstehen heißt, dass das elektronische System die Aussagen des Gesprächspartners sinngemäß in einen logisch-schlüssigen Rahmen fassen und demensprechend antworten kann. Und dieser Rahmen muss sowohl inhaltliche wie beziehungsmäßige und damit emotionale Aspekte identifizieren, einordnen und darauf reagieren können. Die Maschine muss schlicht den „Turing-Test“ bestehen. Dies scheint im Rahmen von Business Coaching – zumindest aktuell – tatsächlich noch Zukunftsmusik zu sein.


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