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Design Thinking…

ist eine kreative Herangehensweise zur Bearbeitung komplexer Problemstellungen. Ziel ist es, anwendungsorientierte und aus Nutzersicht ideale Lösungen zu entwickeln, um Kundenbedürfnisse flexibel zu bedienen.

 

 

Design Thinking stammt, wie der Name schon sagt, ursprünglich aus der Designarbeit. Hier taucht der Begriff bereits in den 60er Jahren auf und bezieht sich auf die dort übliche Vorgehensweise. Charakteristisch für die Arbeit der Designer ist die Zusammenführung von Beobachten, Verstehen, Ideenfinden und -verfeinern, Ausführen und Lernen, was die Benutzerfreundlichkeit des Produktes gewährleistet. Für den Businessbereich wurde die Methode unter anderem von David Kelley adaptiert, der 1991 zur Nutzung und Verbreitung der Methode die Design- und Innovationsagentur IDEO mitgründete.

Je nach Ansatz gibt es vier bis sechs Phasen im Design Thinking Prozess, die nicht linear verlaufen, sondern ineinander übergreifen und in ständigen Schleifen wiederholt werden:

 

  1. Verstehen: Das Problem wird diskutiert und eingegrenzt
  2. Beobachten: Das Verhalten und die Denkweisen der Nutzer werden betrachtet und gesammelt
  3. Einnahme der Nutzerperspektive: Das Problem wird aus der Sicht der Nutzer beleuchtet und beschrieben
  4. Ideenfindung: Eine Vielzahl von Ideen zur Problemlösung wird entwickelt
  5. Prototyping: konkrete Lösungsvorschläge werden umgesetzt
  6. Test: Lösungen werden von Zielgruppen getestet und anhand des Feedbacks optimiert

 

 

Zentrale Merkmale neben dem iterativen Prozess betreffen Team und Raum: Design Thinking Teams sollen heterogen sein und unterschiedliche fachliche Expertisen kombinieren. Sie arbeiten in flexiblen Raumkonzepten die viel Platz, mobile Arbeitsplätze und eine große Materialauswahl zur schnellen Prototype-Erstellung bieten.

 

 

In der Praxis

Aufgrund seiner Charakteristiken ist der Design Thinking Ansatz in der zunehmend schnelllebigen Arbeitswelt besonders relevant. Flexibilität, ein Teamfokus und die starke Kundenorientierung machen Design Thinking zu einer beliebten und verbreiteten Antwort auf den konstanten Wandel. Entsprechend wächst auch das Anwendungsspektrum der Methode. Neben dem klassischen Einsatzfeld der Innovation wird Design Thinking heute auch zur Prozessoptimierung genutzt und ist sogar in Non-Profit-Organisationen oder Schulen verbreitet.

 

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Leonie Hentrup

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