Titelbild Zeitschrift managerSeminare

Was kann Coaching?

Coaching ist ein Karrierebeschleuniger. Coaching steigert die Führungsqualität. Coaching macht Manager zu besseren Entscheidern. Höher, schneller, weiter – Coaching kann’s. Um kein anderes Weiterbildungsformat ranken sich so viele Versprechen wie um Coaching.

Während den einen Coaching als die Wunderwaffe unter den Weiterbildungsformaten gilt, sprechen Skeptiker der Methode von einem regelrechten Coachingwahn. Fest steht: Lange Zeit war Coaching gewissermaßen eine Wundertüte. Denn aufgrund der Vertraulichkeit der Methode gab es nur wenig – und so gut wie keine systematische – Forschung über die Wirksamkeit von Coaching. Das hat sich geändert. Die Coaching-Forschung hat sich mit großen Schritten an die Verfolgung der enteilten Coaching-Praxis gemacht – und bereits ein gutes Stück aufgeholt. Heißt: Es gibt mittlerweile einige verbriefte Antworten auf die Frage: Was kann Coaching und was nicht?

Layout Seite Positionen

Milieu: eine neue Kategorie im Coaching!

Nach der Entdeckung des Individuums in der Renaissance und seiner Befreiung durch die Aufklärung aus den religiösen Dimensionen der Kirche und der politischen Herrschaft der Aristokratie befinden wir uns im Zeitalter einer historisch unbekannten Dimension des konsumtiven Wohlstandes, der politischen Freiheiten und der Selbstverwirklichungsmöglichkeiten des Einzelnen, die dem Individuum fast keine Grenzen mehr aufzuerlegen scheinen. Und dennoch gibt es soziale Rahmenbedingungen und „Gesetzmäßigkeiten“, die die Einstellungen und das Verhalten mehr und tiefer bestimmen, als der Einzelne immer zu erkennen vermag. Darum geht es in dem vorliegenden Text über Coaching. Es wird eine soziologische Perspektive angewendet, die zu einer unterschätzten, dabei aber das Individuum prägenden sozialen Größe führt – dem Milieu.

Ist Coaching nur Reaktion auf gesellschaftliche Entwicklungen oder auch Impulsgeber?

Angesichts des rasanten, weltweiten Booms von Coaching ist es fraglich, ob die strikte Trennung zwischen arbeitsweltbezogenem Coaching und anderen Coaching-Formen aufrechterhalten werden kann. Das gemeinsame Element ist die professionelle Beratung und Begleitung von Personen in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext. In einer Welt immer schnelleren technischen Fortschritts bietet Coaching einen Freiraum zur psychologischen Selbstreflexion. (mehr …)

Sind Rechtsanwälte nur Juristen?

Kern des von Anwälten immer stärker geforderten unternehmerischen Denkens ist die Persönlichkeit
Das Berufsbild des Juristen und die Anforderungen an ihn verändern sich. In der Praxis wird ein Thema sichtbar, das in vielen Fällen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Beteiligten und Betroffenen liegt: Die Persönlichkeitswirkung im Rahmen der Berufsausübung. Der Beitrag skizziert dieses Themenfeld auf der Basis langjähriger Erfahrung der Autoren im Business-Coaching auf der Top- und Senior-Ebene.

Mein Selbst als Tool in der Beratungsarbeit

„Ich denke, dass meine Kunden meinen Einschätzungen und Feedbacks glauben können“
Was verstehen Experten des Change Managements aus Österreich, der Schweiz und Deutschland unter dem „Selbst als Tool“? Welchen Einfluss hat ihr Berater-Selbst auf ihre Beratungstätigkeit und den Umgang mit Kunden? Wie verändert sich das eigene Selbstverständnis im Laufe der Zeit, der Berufserfahrung und in der Auseinandersetzung mit Organisationen, die sich im Umbruch befinden?

Zu einem sinnvollen Ganzen

„Change-Arbeit ist eine wunderbare Arbeit. Eine verteufelte Arbeit. Eine lehrreiche Arbeit“
„Sie hat mich verändert. Immer wieder. Und immer noch.“ Das ist das Fazit von Brigitte Fritschle, Managementberaterin und Change Professional. Ihre Devise: von und mit den Kunden lernen. In einem Essay reflektiert sie über ihre langjährige Erfahrungen und ihre wichtigsten Erkenntnisse. Vier Berichte von Change Professionals über die Entwicklung des „Selbst“ eines Change Professionals über den beruflichen Lebenszyklus hinweg.

Das Ego der Entscheider

Businessbeziehungen in Japan funktionieren anders als im Westen
Coaching hat in Japan eine lange Tradition: etwa in Form des Zen-Meisters, der seinem Schüler immer wieder Fragen stellt – bis dieser den Punkt seiner geistigen Entwicklung erreicht hat, den man im Westen „Erleuchtung“ nennt. Oder bei dem Vorgesetzten, der seinem Mitarbeiter immer wieder kleine Hinweise und Anleitungen gibt, sich am Abend an der Bar auch dessen Gedanken und Probleme anhört – bis dieser immer mehr Verantwortung in seiner Firma übernehmen kann. Aber: Businessbeziehungen in Japan funktionieren anders als im Westen. Auch ein Coaching von Japanern muss deshalb anderen Regeln folgen. Welche Regeln dies sind und wie sich mithilfe von Hollywood-Blockbustern interkulturelle Stolperfallen umgehen lassen, erklärt Japan-­Experte Dr. Peter Dreyer.

Coaching unter Kirschblüten

Businessbeziehungen in Japan funktionieren anders als im Westen
Coaching hat in Japan eine lange Tradition: etwa in Form des Zen-Meisters, der seinem Schüler immer wieder Fragen stellt – bis dieser den Punkt seiner geistigen Entwicklung erreicht hat, den man im Westen „Erleuchtung“ nennt. Oder bei dem Vorgesetzten, der seinem Mitarbeiter immer wieder kleine Hinweise und Anleitungen gibt, sich am Abend an der Bar auch dessen Gedanken und Probleme anhört – bis dieser immer mehr Verantwortung in seiner Firma übernehmen kann. Aber: Businessbeziehungen in Japan funktionieren anders als im Westen. Auch ein Coaching von Japanern muss deshalb anderen Regeln folgen. Welche Regeln dies sind und wie sich mithilfe von Hollywood-Blockbustern interkulturelle Stolperfallen umgehen lassen, erklärt Japan-­Experte Dr. Peter Dreyer.

Inhouse Consultants

„Ein ungekämmter Erfahrungsbericht und unfrisierte Reflexionen“

– so lautet der Untertitel zu Uwe Bönings Beitrag, in dem er als externer Berater seine Erfahrungen mit den unternehmensinternen Beratern beschreibt. Er tut dies bewusst nicht provokationsfrei und rein theoretisch, sondern subjektiv und pointiert. Denn im Vordergrund steht ein realer Erfahrungsbericht, der eine weiterführende Debatte auslösen soll. Welche Erfahrungen macht ein externer Berater mit internen Consultants und wie nimmt er ihr Auftreten war? Entlang von 5 zentralen Erfahrungen mit Inhouse Consultants geht Uwe Böning diesen Fragen nach. Den Abschluss seines Artikels bilden die „8 Versuchungen“ des internen Beraters.


nach oben

Wir nutzen Cookies zum Speichern und Analysieren Ihres Besuches. Detaillierte Informationen darüber sowie Möglichkeiten zum Widerspruch finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

OK