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Position von CDOs gewinnt an Bedeutung

Derzeit gibt es im deutschsprachigen Raum mehr als 320 Chief Digital Officers (CDOs). Waren Ende 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz nur 179 CDOs in Unternehmen eingesetzt, so werden für Ende 2017 mehr als 400 CDOs prognostiziert. Ende 2018 sollen es sogar mehr als 800 sein. Die meisten von Ihnen werden in Industrie- und in Medienunternehmen eingesetzt.
Weltweit gibt es derzeit etwa 2500 CDOs, wobei englischsprachige und skandinavische Länder die wesentlichen Treiber dieser Vorstandsfunktion sind.
Der größte Teil der CDOs sind Kaufleute, die primär die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle vorantreiben sollen. Da die digitale Transformation ein fortlaufender Prozess ist, handelt es sich bei der Tätigkeit des CDOs keinesfalls um eine befristete Aufgabe.

Auch im Hinblick auf eine anstehende Unternehmensnachfolge, scheint der Einstieg eines Familienmitglieds oder eines externen Nachfolgers über den Posten des CDOs interessant. Sofern die erforderliche Kompetenz für die digitalen Themen beim potentiellen Nachfolger vorhanden ist, kann die Unternehmensübergabe auf diese Art, z.B. auch mittels einer Tandemlösung, in Betracht gezogen werden. So besteht die Möglichkeit, Tradition mit Innovationsgeist zu vereinen und zugleich die Weichen für ein langfristiges Fortbestehen des Familienunternehmens zu stellen. Weitere Informationen finden Sie im CDO-Kompass.

Philipp Hartmann