Reise nach China: „Digitalisierung im Reich der Mitte“ | 1. Tag

  13. Dezember 2019

1. Tag

Langer Flug: knapp 12 Stunden. Dann waren wir dort. Früh morgens um 5.15 Uhr. Einreiseprozedur: Höfliche Effizienz am Flughafen: Mehr oder weniger mit Warten verbunden, also lästig wie immer. Aber auch nicht mehr!

Wir sind mental eingestellt auf Shanghai, Shenzhen und Hong-Kong. Mal sehen, was kommt! Das Hotel ist ok.

Abends der erste Hammer: Vortrag von Jari Grosse-Ruyken, ca. 20 Jahre als Berater in China. Die Botschaft des Deutschen: Atemberaubende Aufholjagd in China. Das Land wird umgedreht. Die Arbeitsaggression der Chinesen hat Geschichte: Vor 300 Jahre v.Chr. veranlasste der das Reich einigende erste Kaiser die Auflösung der alten Hierarchien. Ab da galt: Jeder qualifiziert sich sein Leben lang durch immerwährende Prüfungen. Nur die besten setzen sich durch!

Seither praktizieren „die Chinesen“ das ständige Lernen bis zur Erschöpfung. Wer aufsteigen will, kommt daran nicht vorbei.

Das Land hat sich verändert: 600 Millionen Kameras sorgen in ausgewählten Städten für faktische wie gefühlte Sicherheit! Ja, die soziale Kontrolle ist aber auch da. Spürbar. Aber die Chinesen nehmen die Vorteile – und akzeptieren die Nachteile: Die Transparenz ist ok. Wo ist das Problem?

China investiert. Fokussiert. Hochgradig effizient. Xi Jinping modernisiert das Land. Es will zur Spitze. Unbedingt!

Uwe Böning & Brigitte Fritschle-Böning

Lesen Sie hier die Eindrücke unseres 2. Tages → zum Beitrag.


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