Beidhändige Führung: Die Evolution zahlt die Gehälter und die Revolution sichert die Zukunft !

  03. Juli 2018

Ambidextrie ist in aller Munde . . . Nachvollziehbar – sehen sich doch viele Unternehmen im Kontext der Digitalisierung mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert, bei denen gewohnte Arbeits- und Denkweisen nur zu unzureichenden Lösungen führen.
Ambidextrie beschreibt im Rahmen des Innovationsmanagements die Balance zwischen Exploitation (Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts/Inkrementelle Innovationen) und Exploration (Entwicklung von Neugeschäft/Radikale Innovationen).

Ohne ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Mitarbeiter ist dieser Balanceakt nicht zu bewältigen. Der Schlüssel, um Ihre Mitarbeiter mitzunehmen, liegt in der Kommunikation. Hierbei können Sie – abhängig von der Zielsetzung – zwei grundlegend verschiedene Kommunikationsstile anwenden.
Für exploitative Vorhaben empfiehlt sich der vermittelnde Top-down Stil der Transmission, bei dem es um Informationsübertragung und Umsetzung geht. Dagegen bietet sich im Falle von explorativen Vorhaben die realitätsschaffende Wirklichkeitskonstruktion an, bei der erst durch Kommunikation der Inhalt entsteht und so die Generierung neuer Ideen ermöglicht wird.

Um beide Welten bestmöglich zu verbinden, benötigen Unternehmen eine Zwei-Welten-Vision, eine adäquate Strategie-Kommunikation sowie Balance und Rekonfiguration durch Kommunikation. Dafür braucht es von Seiten des Top-Management ein hohes Maß an Commitment und Offenheit, in wechselnden Rollen agieren zu können und zu wollen. Es ist in erster Linie ihre Aufgabe, entsprechend der jeweiligen Situation und Zielsetzung den richtigen Kommunikationsstil zu finden.

Damit auch in Zukunft die Vitalität und die Energie des ersten Tages Ihres Unternehmens erhalten bleibt . . . . .

Philipp Hartmann


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