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Ein schwerer Hammer! Bei der Deutschen Bank geht’s rund.

John Cryan nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund. Aktuell erreichen und die Nachrichten, dass jeder zweite Deutschbanker überflüssig ist. Der Chef der Deutschen Bank kritisiert das Zuviel an Handarbeit, Fehleranfälligkeit und Ineffizienz.

Neutral betrachtet: „Recht hat der Mann“ Wenn diese Umstände bei der Deutschen Bank herrschen, dann ist es kein gutes Zeugnis für eine Bank und für die Fortschrittlichkeit Deutschlands. Da darf der Chef dann auch mal auf den Tisch hauen. Dann passiert, was wir in Deutschland meisterhaft beherrschen. Die Frage: „Puh, darf er sowas machen?“ Die Presse überschlägt sich mit Schlagzeilen und es geht schnell um das Thema Wiederwahl. Einige Portale greifen die Kritik der Großinvestoren aus September diesen Jahres auf und thematisieren den mangelnden internen Rückhalt.

Fassen wir mal kurz zusammen. Der Chef sagt, hier stimmt was nicht, es sind zu viele Dinge, die wirtschaftlich schwierig sind, wir sind im Vergleich nicht effizient und nicht Digital genug. Ich plane, dass wir besser werden.

Deutschland reagiert. Naja, der interne Rückhalt, naja er ist vielleicht zu ehrlich, naja es fehlt ihm an einer Vision und oh oh oh Wiederwahl.

OK, das ist eine legitime Option. Aber wie wäre es mit einer Alternative?


Deutschland reagiert. Wow, da traut sich jemand die Wahrheit zu sagen. Oh, es könnte sein, dass sich eine Führungskraft zeigt, die Ihre Verantwortung lebt. Wow, der Man riskiert seinen eigenen Job, weil er politisch unbequem ist, aber das hat Vorbildcharakter.

Puh, es werden wohl mehr Arbeitsplätze abgebaut als gedacht, aber wenn die Deutsche Bank digitaler wird, entstehen sicher auch neue. Hut ab, nicht Wiederwahl und everybodys darling stehen im Vordergrund, sondern Unternehmertum!

Wir wissen nicht, welche der beiden Seiten richtig ist und bestimmt gibt es auch noch deutlich mehr denkbare Szenarien. Das aktuell in der Presse zu verfolgende gleicht aber eher einem genugtuenden Zusehen beim Untergangs eines wichtigen deutschen Unternehmens. Und das bei Themen wie Brexit und der Frage nach dem Finanzplatz Frankfurt.

Sie suchen auch eher nach den positiven Seiten und wissen nicht wie? Wir stehen gerne hier zur Verfügung!

Peter Kraft