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Digitalisierung ja! – Aber wie und wo?

Deutschland wird digitalisiert – zu langsam, aber unaufhaltsam – und das ist auch gut so! Wir brauchen die Digitalisierung um unserer wirtschaftlichen Stellung wegen. Aber Digitalisierung ohne Rahmen, ohne Kontext ist gefährlich. Wirtschaft funktioniert (noch) durch und mit Menschen. Wenn sich die Wirtschaft digitalisiert, ohne sich um die Bedürfnisse der Menschen und politische Prozesse zu kümmern, dann entstehen Unstimmigkeiten im System.

Die 29. Ausgabe der WirtschaftsWoche beschäftigt sich mit diesem „Gap“ zwischen fortschreitender Entwicklung der Digitalisierung und fehlender Anpassung der Umgebung. Dabei werden Unstimmigkeiten zwischen unserer “schönen neuen Arbeitswelt” und einer unschönen Realität thematisiert. Die “Freiheit” moderner Arbeitszyklen und die Aktualität unseres Arbeitsrechts werden in Frage gestellt. Fehlende Hierarchien, kein Festgehalt, kein Büroalltag bieten Freiheiten und sind in den Rhythmen von Smartphones und Algorithmen gefangen.

Es geht weder darum, Digitalisierung zu verurteilen, noch die Vorteile der neuen Arbeitswelt zunichte zu reden. Es geht um einen gesunden Realismus, der die Veränderungen mit Ihren Vorteilen begrüßt, gleichzeitig aber nicht das Umfeld aus dem Blick verliert. Die Digitalisierung muss gemeinsam mit allen beteiligten Prozessen weiterentwickelt werden. Oder wie die Redakteure der WirtschaftsWoche es nennen: Wir sollten “Freiheit mit Leitplanken” schaffen, und “das Beste der alten Arbeitswelt mit den Anforderungen der neuen kombinieren”.

Sie möchten sich auch digitalisieren und dabei Ihre Mitarbeiter nicht auf der Strecke lassen? Unser Team ist jeder Zeit für Sie ansprechbar!

Leonie Hentrup