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Die neue „Digital Economic Outlook“-Studie ist da: Was sind die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland?

Am 11.10 hat die OECD das „Digital Economic Outlook 2017“ veröffentlicht. Die Studie gibt einen detaillierten Überblick über die digitale Landschaft von den meistentwickelten Ländern der Welt und versucht die zusammenhängenden ökonomischen und sozialen Aspekte davon zu quantifizieren.  Was sind die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland? Mit großem Vergnügen fasst Böning-Consult für Sie die Ergebnisse zusammen.

Mit 33 Milliarden Euro bei dem Export von IT-Dienstleistungen steht Deutschland ganz oben am fünften Platz gleich hinter den USA. 3,5% der Deutschen sind im IT-Bereich tätig und damit gehört unser Land zu den Top 20 mit Süd-Korea an der Spitze. Deutsche Unternehmen sind am meisten von IT-Systemen wie ERP (Ressourcenplanung) überzeugt – fast 60% der deutschen Unternehmen verwenden ein solches System. Zur gleichen Zeit hängt mit 20% das Interesse der Deutschen Unternehmen an Cloud-Computing deutlich hinter Japan und den Skandinavischen Ländern zurück.

Zögerlich ist die deutsche Bevölkerung was Online-Datenschutz und maßgeschneiderte Werbung betrifft. Über 80% (EU Durchschnitt 62%) gaben an, sich Sorge zu machen, dass Ihre Online-Aktivitäten aufgezeichnet werden. Ein Grund dafür könnten die Daten-Attacken sein, die in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Was die Internet-Nutzung betrifft, sind immer noch ein Viertel der Deutschen zwischen 55-74 nicht im Internet zu finden. Auch die mobile Datennutzung in Deutschland bleibt unbeliebt: Deutsche Verbraucher nutzen „nur“ 1,5 GB pro Monat. Zum Vergleich:  Der Durchschnitt in Österreich liegt bei 6 GB pro Monat; der OECD-Durchschnitt liegt bei 2,5 GB.

Diese Entwicklungen bringen viele Chancen und Herausforderungen mit sich. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie diese Chancen nutzen und die Herausforderungen überwinden können. Die vollständige Studie können Sie hier ansehen.