BLOGBEITRAG

19. September 2018
42

Programm

Es gibt ja immer wieder etwas Neues. So auch bei mir: Ich habe etwa ein gutes Jahr lang keinen BLOG mehr geschrieben. Lange Pause, kann man sagen. Für mich allerdings war Sie kurz, denn Sie war ausgefüllt. Ausgefüllt mit viel Arbeit an einem interessanten Projekt. Mit vielen positiven und einer Reihe auch von „schwierigen“ Erfahrungen, was man ja dann „schwierig“ nennt, wenn man das Negative darin nicht so ganz direkt ausdrücken möchte. […]

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Es gibt ja immer wieder etwas Neues. So auch bei mir: Ich habe etwa ein gutes Jahr lang keinen BLOG mehr geschrieben. Lange Pause, kann man sagen. Für mich allerdings war Sie kurz, denn Sie war ausgefüllt. Ausgefüllt mit viel Arbeit an einem interessanten Projekt. Mit vielen positiven und einer Reihe auch von „schwierigen“ Erfahrungen, was man ja dann „schwierig“ nennt, wenn man das Negative darin nicht so ganz direkt ausdrücken möchte. Aber das soll jetzt nicht weiter im Vordergrund stehen, weil ich heute über meine künftige Absicht sprechen möchte, ab heute meinen BLOG wieder mit Lust und Leidenschaft fortsetzen will. Auf das Schwierige werde ich später, bzw. demnächst einmal zurückkommen. Versprochen.

 

Was steht an? Was sind meine künftigen Themen?

Der Reihe nach:

  • Reden wir zunächst über die oberste System-Ebene: die Weltlage, die der ehemalige deutsche Spitzendiplomat, Botschafter In Washington und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz , Wolfgang Ischinger, kürzlich in einem „Spiegel“-Interview als „Epochenbruch“ bezeichnet hat.
  • Zweitens reden wir über eine nachgelagerte System-Ebene: Europa, das nicht nur wegen der alten Krümmungsregelung für Gurken und Bananen von sich reden macht, sondern das kurz vor dem Zerfall zu stehen scheint.
  • Drittens kommt für mich Deutschland in den Fokus, weil hier eine Spaltung der Gesellschaft und die Spannungen im politischen System hervortreten, die schon die Anzeichen eines möglichen oder gar eines bevorstehenden Crashs vorauswerfen. „Schatten“ dürfte hier ein milder Ausdruck werden!
  • Schließlich denke ich an die hier interessierende vorletzte Stufe des zu betrachtenden Gesamtsystem: meine Profession und mein professionelles Umfeld als Managementberater, Business-Coach, Stress-Coach und Psychologe.
  • Und endlich komme ich auch zur letzten Stufe meiner systemischen Betrachtung: Ich denke an mich, meine Erfahrungen und an mich als Individuum bzw. als Person, als Mensch wie auch in der Rolle als Berater. Vielleicht auch sonst noch etwas. Das werde ich dann sehen.

 

Das also sind die Themen, zu denen ich mich äußern werde. In welcher Reihenfolge oder in welcher Offenheit, das bleibt noch offen und wird sich aus dem Diskurs im Laufe der Zeit ergeben. Ich würde mich über Reaktionen – Fragen, Antworten oder Kommentare – freuen, ob Sie mir zustimmen oder nicht.

Auf jeden Fall soll der Austausch – ob nun innerlich oder äußerlich – in irgendeiner Weise weiterführen. Denn welchen Sinn machen frucht- und folgenlose Diskussionen? Anders gesagt: Allein zu Denken ist weder einfach noch schön. Das Schicksal Kaspar Hausers möchte ich nicht teilen.  Anders gefragt: Säßen wir mit Darwin am Tisch – was würde er wohl zu der heute so sprunghaft ansteigenden Digitalisierung sagen? Gibt es einen Evolutionssprung?

 

Das werden die Leitplanken sein: Was sage ich als Psychologe oder andere Psychologen oder Verhaltensökonomen oder Manger oder Menschen oder alte Weise und junge Vielwisser zu dem, was ich erlebe, was Sie denken, was andere fühlen und was in einem geordneten Diskurs zu erörtern ist

 

Falsch sind Sie hier, wenn Sie nach der endgültigen Weltgleichung suchen. Und falsch sind Sie hier auch, wenn Sie sich von Esoterik berauschen lassen. Dafür sind andere zuständig. Ich fühle mich der westlichen Aufklärung verbunden, auch wenn ich um ihre Grenzen weiß. Ich suche den Dialog, der zu Anstößen führt, manchmal vielleicht sogar zu Antworten. Und ich suche nach einer Auseinandersetzung, weil mir das bloße Reden ohne Folgen einfach zu wenig ist.

 

Ich will einen kleinen, hoffentlich aber nicht vergeblichen Beitrag dazu leisten, dass angesichts großer Gefahren auf allen Ebenen weder die Hoffnung erlischt, noch die bloße Rührung das Handeln verhindert. Ja, Sie haben Recht: In einem realistischen Ausmaß will ich dazu beitragen, die Welt zu verbessern – allerdings ohne das nahende Paradies zu verkünden. Ja, Sie haben recht: Ich will immer noch die Welt verbessern, aber ohne wortbetrunken nur zu proklamieren.

Wir leben in einer Zeit, in der Stellungnahmen gefordert sind. Und Taten.

Das akzeptiere ich.


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