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Arm trotz Arbeit?

Eine neue Studie der EU-Statistikbehörde Eurostat zeigt, dass in Deutschland mehr als fünf Prozent der Vollzeitbeschäftigten von Armut bedroht sind. Vor allem Beschäftigte in befristeten Arbeitsverhältnissen sind betroffen. Die Studie zeigt über die Jahre 2005 bis 2015 einen klaren Trend: Die Bedrohung durch Armut trotz Beschäftigung ist von 5,5 Prozent auf 9,7 Prozent angestiegen. Doch wie soll man dieses Problem lösen? Was bedeutet überhaupt gerechter Lohn? Und wie soll das für Unternehmen finanzierbar bleiben? Die Linkspartei bezieht klar Stellung und fordert die Abschaffung von Leiharbeit und die Erhöhung des Mindestlohns. Kann dies wirklich nachhaltig das Armutsrisiko der Arbeitnehmer senken? Oder führt das nur zu Stellenabbau und mehr Arbeitslosigkeit?